








|
Bericht vom Medientraining der Landesgruppe
Für den 24.01.2009 hatte die Landesgruppe Baden-Württemberg zum Medientraining „Psychologinnen und Psychologen als Experten in der Presse, mit dem Mikrophon und vor der Kamera“ eingeladen.
Die Pressesprecherin des BDP und Chefredakteurin Report Psychologie, Frau Christa Schaffmann, informierte, begleitete und übte mit uns an diesem Tag in vielfältiger Weise.
„Was bringt uns Psychologinnen und Psychologen und dem BDP mehr Nachrichten zu produzieren und dadurch stärker in den Medien präsent zu sein?“ war Frau Schaffmanns Eingangsfrage.
Je öfter Journalisten uns (BDP) als kompetente Ansprechpartner erreichen, desto mehr Boden gewinnt der Berufsverband. Unser Ziel ist, wenn es um psychologische Fragestellungen geht, darf den Medien gar nichts anderes einfallen, als den BDP anzurufen.
Wir erfuhren, dass wir als Psychologinnen und Psychologen jede Menge Themen haben und auch jeder Menge Inhalte liefern können, die für die Medien von großem Interesse sind. Wichtig dabei ist, einen Anlass zu finden, um unsere Themen zu transportieren.
Die Bandbreite der Themen und Anlässe, die wir in einem ersten Brainstorming generierten, erstreckten sich über viele Gebiete der Psychologie: Alter, Beratung, Coaching, Erziehung, Familie, Klinik, Rehabilitation, Schule, Therapie, Verkehr und Wirtschaft. Sicherlich kam uns hier die interdisziplinäre Zusammensetzung der Gruppe zugute, da die unterschiedlichsten Bereiche vertreten waren.
Auch ganz banale Fragen z. B. „ Wie kann ich dazu beitragen, dass ich meine guten Vorsätze von Silvester in die Tat umsetze?“ können Inhalt eines 2 Minuten-Interviews sein, wie uns Frau Schaffmann und Herr Ziegelmayer demonstrierten. Die Kunst bei einem kurzen Statement besteht darin, eine gelungene These mit Begründung und Beispiel sowie einem bekräftigenden Zielsatz zu formulieren.
Nach den Kurzinterviews vor Kamera und Mikrophon übten wir in einem zweiten Praxisbaustein die aktive Teilnahme an einer Talkrunde, in der wir uns z. B. damit beschäftigten, welche Auswirkungen die Harmonisierung in Europa auf die Psychologie insbesondere in den Bereichen Therapie, Verkehr und Ausbildung/Studium hat.
Neben Interview und Talkrunde ging es u. a. um Pressemitteilungen und Pressekonferenzen. Die Arbeit mit den Medien ist vielfältig und wir erlebten durch das aktive Üben, dass dies richtig Spaß machen kann. Auf eine Hauptfalle wurden wir aufmerksam gemacht. Medienvertreter versuchen immer wieder einen Fall geschildert zu bekommen oder möchten Psychologinnen und Psychologen zu Live-Therapie überreden. Das entspricht jedoch nicht den Prinzipien, für die der BDP steht, wie z. B. die berufsethischen Richtlinien von BDP und DGPs, an die alle Mitglieder gebunden sind. Für uns steht Seriosität, Vertraulichkeit und Schweigepflicht an oberster Stelle.
Fazit aus der Veranstaltung: Frau Schaffmann hat uns durch ihre vielseitige Themenwahl plastisch vor Augen geführt, dass wir selbstbewusst zu vielen Themen Position beziehen können. Als Diplom- Psychologinnen und -Psychologen haben wir eine umfassende Ausbildung genossen. Es liegt an uns, mutiger in der Öffentlichkeit aufzutreten. Die Voraussetzungen bringen wir mit.
Deshalb: Lassen auch Sie sich in der Expertendatenbank bei der Pressestelle des BDP mit Ihren Spezialgebieten als Experte aufnehmen!
Heike Haker
|
 |